„Das Zillertal ist weit mehr als eine Tourismusdestination – es ist ein lebendiger Wirtschaftsraum, in dem regionale Wertschöpfung, handwerkliche Tradition und innovative Unternehmenskultur Hand in Hand gehen. Unsere Produkte erzählen Geschichten von Menschen, die mit Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein arbeiten. Diese Authentizität macht das Zillertal auch für unsere Gäste erlebbar – denn Regionalität ist bei uns kein Marketingbegriff, sondern gelebte Realität“, betont Ronald Felder, Geschäftsführer von Zillertal Tourismus.
Von Hopfen bis Heumilch: Im Zillertal entstehen Produkte, die für viel Aufmerksamkeit sorgen. So wie bei Zillertal Bier, Tirols traditionsreichster Familienbrauerei aus Zell am Ziller, welche seit über 525 Jahren und 16 Generationen traditionelle Braukunst mit nachhaltigen Produktionsprozessen und regionaler Rohstoffbeschaffung verbindet. Im dazugehörigen BrauKunstHaus wird der Genuss zum Erlebnis: Auf 5.000 m² tauchen Besucher:innen in die Welt des Bieres ein. Die modern inszenierte Ausstellung zeigt, wie aus reinstem Quellwasser, regionaler Gerste und bestem Hopfen einzigartige Biere aus dem Zillertal entstehen.
Die Erlebnissennerei Zillertal verarbeitet frische Heumilch von heimischen Bauern zu feinsten Käse- und Milchprodukten und sichert damit eine regionale Wertschöpfungskette. Das Besondere: Die traditionelle Heumilchwirtschaft im Alpenbogen wurde als erstes Produktionssystem im deutschsprachigen Raum von der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) als landwirtschaftliches Weltkulturerbe anerkannt. Sie zeichnet sich als besonders widerstandsfähig aus, kann mit klimatischen Veränderungen umgehen und trägt zum Erhalt der Biodiversität bei. Diese Auszeichnung würdigt die auf Generationen ausgerichtete Arbeit der Zillertaler Heumilchbäuerinnen und -bauern. Wer mehr über die Weiterverarbeitung der Heumilch erfahren möchte, kommt an der Schau-Sennerei samt Schau-Bauernhof nicht vorbei.
Ein weiteres kulinarisches Erlebnis bietet das Weingut Gielerhof in Zell am Ziller. Seit 2014 werden dort auf mineralischen Böden und in klimatisch begünstigter Lage die Rebsorten Zweigelt und Chardonnay angebaut und zu regionaltypischen Weinen verarbeitet. Bei einer Führung durch das 0,5 Hektar große Weingut erfahren Besucher:innen mehr über die Herstellungsweise der Weine und haben die Möglichkeit diese im hauseigenen Buschenschank zu verkosten. Auch die Herstellung von Edelbränden – vom fruchtigen Obstler bis hin zur für das Zillertal typischen Meisterwurz – gehört zur Alltagskultur. Zudem stecken viele Zillertaler:innen ihre wertvolle Freizeit in die Imkerei und produzieren Honigspezialitäten, wie tiefgoldenen Waldhonig, streichfähigen Creme-Honig oder den einzigartigen Alpenrosenhonig.
Handwerk aus dem Zillertal
Auch traditionelles Handwerk prägt die Identität des Zillertals. Ein Symbol dafür sind die originalen Zillertaler Doggln. Die Schuhmanufaktur Hartl in Stumm fertigt die Hausschuhe aus Loden und reiner Schurwolle bereits in vierter Generation – ein Stück Alltagskultur, das seinen Weg sogar bis auf die Laufstege in Paris gefunden hat. Ebenfalls in Stumm ist die Federkielstickerei Stiegler zuhause. Mit gespaltenen Pfauenfedern werden dort die sogenannten „Ranzen“, also Schmuckgürtel, die über der Lederhose getragen werden, aufwendig bestickt – ein Handwerk, das viel Geschick erfordert und bis heute von Musikern, Schützen und Trachtenträgern hochgeschätzt wird. Ebenfalls ein Garant für gutes Aussehen ist das Modelabel Tiroler Adlerin von Margret und Melanie Schiestl. Ihre Kollektionen, gefertigt in Ramsau, verbinden alpines Handwerk mit zeitgemäßem Mode-Design. NOX Cycles mit Sitz in Schlitters steht für die neue Generation des Wirtschaftsstandorts Zillertal. Die E-Mountainbikes werden vollständig im Tal entwickelt, montiert und getestet. Für Fahrspaß im und außerhalb des Tales.









